Einnahmen Einnahmen-Reformen

Vermögensteuer nur für Milliardäre (1% ab 1 Mrd. Vermögen)

Fiskalischer Effekt: +30,0 Mrd. € / Jahr

"Der Steuersatz sinkt, je reicher man ist" (Netzwerk Steuergerechtigkeit). 3.300 Superreiche besitzen fast 1/4 des Finanzvermögens. Eine Steuer nur auf Milliardenvermögen brächte laut fr.de-Analyse ~30 Mrd. €/Jahr. Mildeste Variante — Ausgangspunkt der Kaskade. Hinweis zur Konfigurator-Konvention: Die Vermögensteuer wäre nach Art. 106 Abs. 2 Nr. 1 GG grundsätzlich eine Ländersteuer, d.h. das Aufkommen stünde Ländern und Kommunen zu. Die im Konfigurator angezeigten Effekte werden vereinfachend als Effekt für den Gesamtstaat/Bundeshaushalt gerechnet — sie kämen dem Bund direkt nur zu, wenn die Steuer abweichend als Bundessteuer ausgestaltet würde, oder indirekt durch sinkende Bundeszuweisungen an die Länder. Diese Konvention gilt für alle Kaskadenstufen. Häufige Fehlbehauptung: Die Vermögensteuer sei 1997 wegen zu hoher Verwaltungskosten abgeschafft worden. Tatsächlich wurde sie wegen eines Bewertungsproblems ausgesetzt, das das Bundesverfassungsgericht 1995 (2 BvL 37/91) beanstandete - nicht wegen ihrer Vollzugskosten. Details siehe FAQ: "Stimmt es, dass die Vermögensteuer wegen zu hoher Verwaltungskosten abgeschafft wurde?" (/faq.php#faq-vermoegensteuer-verwaltungskosten).

Quelle: fr.de