FAQ
Antworten auf die Fragen, die mich per Mail, Bluesky oder RitualDissent-Feedback erreichen. Falls deine Frage hier fehlt: schreib mir gern - und sie landet hier.
Ist Haushaltsloch.de Open Source?
Ich bin selbst großer Open-Source-Fan und denke tatsächlich immer mal wieder darüber nach, das Projekt zu öffnen.
Ehrlich gesagt war Haushaltsloch.de mir bisher "zu klein" für ein eigenes Open-Source-Repo: Unter der Haube steckt eigentlich nur eine schlichte HTML-Seite mit ein bisschen Vanilla-JavaScript, keine große Architektur, kein Framework, kein Build-Prozess.
Was aktuell die Rolle eines öffentlichen Repos übernimmt, ist RitualDissent.com - dieser kleine bunte Kreis unten rechts in der Ecke jeder Seite. Ein Klick darauf aktiviert den Feedback-Modus: Man kann jede beliebige Stelle der Seite markieren und dort direkt einen Kommentar oder einen konkreten Textvorschlag hinterlassen. Diesen Human-in-the-Loop-Feedback-Stream liest mein KI-Harness mehrmals täglich aus, recherchiert, bewertet die Vorschläge - und baut sie nach meiner Freigabe direkt ein. Im Ergebnis ist das ganz ähnlich wie ein Open-Source-Repo auf GitHub, nur mit ca. 99 % weniger Aufwand auf meiner Seite.
Bei den politischen Reformvorschlägen im Konfigurator selbst komme ich sowieso nicht drumherum, jede Änderung händisch einzuordnen, mit Quellen zu belegen und zu dokumentieren (siehe Änderungslog). Ein gemeinschaftlicher Prozess bringt hier weniger als bei einem typischen Software-Projekt - aber eine berechtigte Rückmeldung dazu war: gerade bei der Quellensuche und beim Nachprüfen von Zahlen könnte eine Community hilfreich sein. Gemeinsam nach aktuelleren Studien, präziseren Zahlen und übersehenen Reformvorschlägen zu suchen, ist eine der stärkeren Open-Source-Analogien für dieses Projekt. Das ist ein Punkt, den ich gerade neu abwäge.
Kurze Antwort: Aktuell nein. Aber die Idee bleibt auf dem Radar - wenn das Projekt weiter wächst oder mehrere Menschen dauerhaft mitarbeiten wollen, öffne ich das Repo gern.
Kann ich Haushaltsloch.de irgendwie unterstützen?
Erstmal: Danke für das Angebot - das bedeutet mir wirklich viel. Dass Menschen von sich aus fragen, wie sie ein politisches Bildungsprojekt unterstützen können, ist der beste Rückenwind, den man sich wünschen kann.
Finanziell und vom Zeitaufwand her komme ich mit Haushaltsloch.de aktuell aber gut klar. Das Projekt läuft auf einem winzigen Server, verursacht kaum Kosten, und die redaktionelle Arbeit an den Reformvorschlägen ist etwas, das mir Freude macht - da würde jede Form von Spendenkonto oder Sponsoring nur unnötige Bürokratie und Rechenschaftspflichten reinbringen, ohne dass ein realer Bedarf da wäre.
Was mir wirklich hilft:
- Testen und Fehler melden. Klick dich durch die Seite, probier Kombinationen aus, teste auf Handy und Desktop. Wenn irgendetwas hakt, unklar ist oder eine Zahl komisch aussieht - bitte melden.
- Inhaltliche Verbesserungsvorschläge. Fehlt ein Reformvorschlag, den du in einer Studie oder einem Positionspapier gesehen hast? Ist eine Beschreibung missverständlich? Eine Quelle veraltet? Auch das gehört rein.
- Weitererzählen. Wenn du das Projekt spannend findest, teile es mit Menschen, die sich für Haushaltspolitik oder politische Bildung interessieren - Familie, Kollegium, Klasse, Netzwerk.
Am besten läuft Feedback direkt über das Tool RitualDissent - das ist der kleine bunte Kreis unten rechts in der Ecke jeder Seite. Ein Klick aktiviert den Feedback-Modus, dann kannst du jede beliebige Textstelle markieren und dort direkt einen Vorschlag oder Kommentar hinterlassen. Ich sichte alle Rückmeldungen mehrmals täglich.
Also: der beste Support ist eine gute Rückmeldung. Danke, dass du dich damit auseinandersetzt.
Wie kann ich eine neue Maßnahme zur Aufnahme vorschlagen?
Am schnellsten geht das direkt im Konfigurator: oben rechts auf "Ressort wählen" klicken, im Menü unten auf "Maßnahme vorschlagen". Dort öffnet sich eine kleine Eingabemaske, in die du deinen Vorschlag samt Quelle eintragen kannst. Die Rückmeldung landet in derselben Feedback-Queue wie alle anderen Vorschläge und wird von mir gesichtet.
Damit ein Vorschlag eine Chance hat, aufgenommen zu werden, muss er zwei Bedingungen erfüllen:
- Seriöse Quelle. Konkret: veröffentlichte Studien wissenschaftlicher Institute (DIW, ifo, Fraunhofer, Öko-Institut, Umweltbundesamt, Bundesrechnungshof, Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags), Gesetzentwürfe, Positionspapiere von Parteien oder Verbänden, oder qualitativ hochwertige Medienberichte, die eine der genannten Primärquellen belastbar zitieren. Blog-Meinungen ohne Zahlengrundlage reichen nicht.
- Nachvollziehbare Zahlenrechnung. Die Quelle muss den fiskalischen Effekt der Maßnahme beziffern - also konkret sagen, wie viel Mehreinnahmen bzw. Mehrausgaben pro Jahr für den Bundeshaushalt anfallen würden. Idealerweise mit erkennbarer Herleitung (Bemessungsgrundlage, Steuersatz, Elastizitätsannahmen, Verhaltensreaktionen etc.), nicht nur einer freischwebenden Endzahl.
Der Grund für diese beiden Bedingungen: Der Bundeshaushalt-Konfigurator will keine Wunschzettel abbilden, sondern belastbar recherchierte Reformoptionen mit realistisch geschätzter Haushaltswirkung. Nur so lassen sich Vorschläge unterschiedlicher politischer Richtungen sinnvoll miteinander kombinieren und vergleichen.
Was passiert nach dem Einreichen: Ich lese deinen Vorschlag, prüfe die Quelle, ordne die Maßnahme fachlich ein (Ressort, Wechselwirkungen mit bestehenden Reformoptionen, geschätzte Haushaltswirkung), und baue sie - wenn alles passt - inklusive Log-Eintrag in den Konfigurator ein. Der komplette Ablauf wird transparent im Änderungslog dokumentiert.
Reine Bug-Reports oder Verbesserungsvorschläge zur Bedienung bitte nicht über die Maßnahmen-Vorschlagen-Maske einreichen, sondern direkt über den bunten Kreis unten rechts (RitualDissent). Das hält die beiden Feedback-Kanäle sauber getrennt.
Wie belastbar sind die Milliardenbeträge - und betreffen sie wirklich den Bundeshaushalt?
Zwei berechtigte Fragen, die zusammengehören - beide sind Baustellen, an denen aktiv gearbeitet wird.
1. Wie belastbar ist eine Milliarden-Zahl?
Die Reformoption im Konfigurator basieren auf sehr unterschiedlich harten Quellen:
- Hohe Belastbarkeit - z.B. BMF-Steuerschätzung, verabschiedete Gesetzentwürfe mit Zahlen der Bundesregierung, aktuelle Kabinettsbeschlüsse mit expliziten Etat-Positionen. Beispiele: Rest-Solidaritätszuschlag (13 Mrd., BMF-Steuerschätzung 02.02.2026), Wehrpflicht-Aussetzung-Rücknahme, Deutschlandticket-Zuschuss.
- Mittlere Belastbarkeit - wissenschaftliche Institute mit sauberer Methodik (DIW, ifo, Öko-Institut), aber auf Annahmen basierend. Beispiele: Bürgerversicherung (IGES/Bertelsmann 2017), Vermögensteuer-Modelle (Fratzscher/Bach DIW), Cannabis-Legalisierung (Haucap/Knoke 2021).
- Grobe Schätzung - Verbands- oder Partei-Zahlen, breite Bandbreite in der Literatur, hohe Modellabhängigkeit. Beispiele: Übergewinnsteuer-Aufkommen (20-30 Mrd. Bandbreite), Steuerhinterziehung-Bekämpfung (100 Mrd. Gesamtausfall, davon realistisch hebbar ~15 Mrd.), Atomkraft-Wiedereinstiegs-Kostenschätzungen.
Eine systematische Kennzeichnung (z.B. ✓✓ / ✓ / ⚠) ist in Vorbereitung. Aktuell wird die Unsicherheit im Beschreibungstext oft schon transparent gemacht - achte auf Formulierungen wie „grob geschätzt", „konservative Annahme", „Bandbreite in der Literatur".
2. Betrifft der Betrag wirklich den Bundeshaushalt?
Der Konfigurator ist explizit ein Bundeshaushalt-Konfigurator - alle Zahlen sollen den Bund-Effekt bezeichnen. Bei einigen Steuerarten ist die Zuordnung aber komplex:
- Ländersteuern (Vermögensteuer, Erbschaftsteuer, Grunderwerbsteuer): fließen laut Art. 106 GG ausschließlich den Ländern zu. Der Konfigurator bildet sie mit einer vereinfachenden Konvention ab (siehe z.B. Vermögensteuer-Kaskade, wo dies explizit erwähnt ist) - realpolitisch würde eine Umverteilung an den Bund einen Bund-Länder-Finanzausgleich oder eine Grundgesetzänderung erfordern.
- Gemeinschaftsteuern (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer): werden zwischen Bund, Ländern und teilweise Kommunen aufgeteilt. Der Konfigurator versucht, den Bundesanteil abzubilden (z.B. Cannabis: von den 4,7 Mrd. Gesamteffekt sind ~1,5 Mrd. Bundesanteil).
- Sozialversicherungen (GKV, Rente, Arbeitslosenversicherung, Pflege): rechtlich getrennte Träger. Bund-Zuschüsse (z.B. GKV-Zuschuss, Bundeszuschuss zur Rentenversicherung) werden abgebildet - reine Beitragssatzänderungen sind Kostenverlagerung, keine Bundes-Einsparung (siehe FAQ oben).
Wo der Bund-vs.-Gesamtstaat-Effekt nicht sauber getrennt ist, wird das in der Beschreibung der Reformoption explizit gemacht. Wenn dir eine Zahl unklar erscheint - bitte über RitualDissent melden.
Sind das echte Einsparungen für den Staat oder werden Kosten nur verlagert?
Beides kommt vor - und der Unterschied ist wichtig.
Der Konfigurator misst den Bundeshaushalt: also Einnahmen und Ausgaben des Bundes. Was er nicht automatisch abbildet, ist der Effekt auf Länder, Kommunen und die Sozialversicherungen. Einige Reformoption senken zwar sichtbar die Bundesausgaben, verschieben die Last aber lediglich auf andere Träger. Für den Gesamtstaat und die einzelnen Bürger:innen ändert sich in solchen Fällen wenig.
Zwei typische Beispiele im Konfigurator:
- GKV-Beitrag erhöhen statt Bundeszuschuss - der Bund spart 5 Mrd. €, aber Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen dieselbe Summe stattdessen als GKV-Beitrag. Reine Verlagerung, keine Ersparnis für die Volkswirtschaft.
- Wohngeld-Kürzung 2027 zurücknehmen - vom vorgesehenen Sparziel 2 Mrd. € rechnet der Paritätische Wohlfahrtsverband 756 Mio. € als Mehrausgaben in der Grundsicherung und Sozialhilfe wieder gegen. Netto spart der Staat also nur ~1,5 Mrd. €.
In beiden Fällen ist die Verlagerung inzwischen explizit in der Beschreibung der Reformoption mit einem ⚠️ markiert. Für die weiteren Reformoption gilt: wenn du eine Kostenverlagerung siehst, die noch nicht sauber transparent gemacht ist, bitte über RitualDissent (bunter Kreis unten rechts) melden.
Eine systematische Kennzeichnung ("echte Einsparung" / "Kostenverlagerung" / "Umschichtung") ist in Vorbereitung - sie hängt eng mit der geplanten Verteilungswirkungs-Kennzeichnung zusammen und wird schrittweise ergänzt.
Warum sehe ich nicht, wer von einer Reform belastet oder entlastet wird?
Kurze Antwort: weil diese Anzeige noch nicht drin ist. Lange Antwort: sie ist geplant und methodisch nicht trivial.
Der Konfigurator zeigt aktuell nur die fiskalische Wirkung jeder Reform - also wie viele Milliarden Euro pro Jahr sie den Bundeshaushalt entlastet oder belastet. Was er (noch) nicht zeigt, ist die Verteilungswirkung: welche gesellschaftlichen Gruppen tragen die Kosten, wer profitiert von der Entlastung?
Zwei Reformen können denselben Haushaltseffekt haben und trotzdem gesellschaftlich sehr unterschiedlich wirken. Ein Beispiel: eine MwSt-Erhöhung von 1 % und eine Reichensteuer-Erhöhung um 3 Prozentpunkte bringen jeweils grob eine ähnliche Zusatzeinnahme - aber die eine belastet Geringverdiener überproportional (regressiv), die andere ausschließlich die obersten Einkommen (progressiv).
Was geplant ist: Für jede Reformoption soll künftig eine kompakte Verteilungs-Kennzeichnung stehen (z.B. progressiv / neutral / regressiv plus die Hauptgruppen: obere 10 %, mittlere Einkommen, Geringverdiener, Unternehmen, Vermieter, Konsumenten). Das erfordert für ~100 bestehende Reformoptionen jeweils eine belegte redaktionelle Einordnung mit Quelle - entsprechend wird das schrittweise nachgereicht.
Kurzfristig als Workaround: In der jeweiligen Beschreibung der Reformoption wird die Verteilungswirkung häufig schon jetzt textuell erwähnt (siehe z.B. Fuest/ifo-MwSt-Reform, Vermögensteuer-Kaskade, Kürzung Bürgergeld). Ein systematisches Label wird ergänzt.
Wenn du beim Testen eine Reformoption siehst, deren Verteilungswirkung dir besonders wichtig erscheint - bitte kurz über RitualDissent (bunter Kreis unten rechts) melden. Rückmeldungen helfen, die richtige Reihenfolge zu treffen.
Wo finde ich den Reset-Button, um meine Auswahl zurückzusetzen?
Der Reset-Button sitzt im Simulator oben rechts im Menü "Ressort wählen". Ganz unten in diesem Menü, direkt über "Änderungslog" und "Über Haushaltsloch.de", findest du den Eintrag "Reset".
Nach einem Klick öffnet sich eine Sicherheits-Lightbox, die dich noch einmal fragt, ob du wirklich alle aktivierten Reformmaßnahmen entfernen und auf den aktuellen Bundeshaushaltsentwurf 2027 zurücksetzen willst. Der Zwischenschritt existiert bewusst, damit niemand seine sorgfältig zusammengestellte Simulation aus Versehen wegklickt.
Warum der Reset nicht direkt in der Hauptansicht sitzt: die drei kleinen Header-Icons (Share, Reset, Info), die es früher oben rechts gab, waren zu klein, zu leicht mit Systembuttons verwechselbar und wurden regelmäßig aus Versehen getroffen. Die Verlagerung ins Menü ist damit weniger "versteckt" als "abgesichert".
Warum tauchen Vorschläge der AfD im Konfigurator auf?
Ohne Umschweife: Die AfD ist eine antidemokratische Partei. Reformvorschläge dieser Fraktion wurden im Konfigurator bisher grundsätzlich nicht aufgenommen.
Mehrere Rückmeldungen haben allerdings darauf hingewiesen, dass es für Gespräche in der Familie, im Freundeskreis oder am Arbeitsplatz sehr hilfreich sein kann, die Budget-Auswirkungen aktuell diskutierter AfD-Vorschläge selbst nachrechnen zu können - gerade wenn diese Vorschläge im politischen Alltag präsent sind und in sozialen Netzen zirkulieren. Ohne konkrete Zahlen wird die Auseinandersetzung damit schwer.
Ich habe mich deshalb entschieden, einige wenige AfD-Vorschläge - so fragwürdig sie auch sein mögen - trotzdem als Reformoption abzubilden. Das ist eine bewusste Konzession an den Nutzen des Konfigurators als Diskussionswerkzeug, kein neutrales Referenzieren.
Überall im Konfigurator und im Änderungslog, wo die AfD als Antragstellerin oder Positionsträgerin genannt wird, findest du einen sichtbaren Warnhinweis auf den antidemokratischen Charakter der Partei - direkt am jeweiligen Reformvorschlag. Die Aufnahme in den Konfigurator ist keine politische Empfehlung oder Unterstützung, sondern eine sachliche Modellierung des jeweiligen Haushaltseffekts.
Warum taucht das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) nicht als Maßnahme auf?
Das ist eine der häufigsten Rückfragen - und die Antwort ist keine politische, sondern eine methodische. Das BGE fehlt bewusst, obwohl es seriös durchgerechnete Vorschläge dazu gibt (z.B. die DIW-Studie "Simulationsanalysen zur Finanzierbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens" (Bach/Hamburg, 2023) im Auftrag von Mein Grundeinkommen e.V.).
Der Grund: Größenordnung und Charakter. Ein existenzsicherndes BGE (1.200 €/Monat pro Erwachsenen, 600 €/Monat pro Kind) verursacht laut DIW einen zusätzlichen staatlichen Finanzierungsbedarf von rund 1.000 Milliarden Euro pro Jahr - nach Wegfall aller bestehenden bedürftigkeitsgeprüften Sozialleistungen. Das entspricht 26 % des Bruttoinlandsprodukts. Zum Vergleich: der gesamte Bundeshaushalt 2027 hat einen Umfang von rund 555 Mrd. €.
Ein BGE ist damit keine "Reform im Rahmen des bestehenden Bundeshaushalts", sondern ein grundlegender Systemumbau, der etwa eine Verdreifachung des Staatssektors bedeutet und nur mit ebenso grundlegend umgebauten Steuersätzen (z.B. Einkommensteuer-Flat-Rate von 60,5 % oder Mehrwertsteuer-Regelsatz von 35 %) finanzierbar ist. Solche Änderungen sprengen den Rahmen des Konfigurators, der bewusst inkrementelle Reformoptionen abbildet - also Anpassungen einzelner Positionen im bestehenden Haushaltsgefüge, die miteinander sinnvoll vergleichbar bleiben.
Würde man das BGE als einzelnen Reformoption mit -1.000 Mrd. einbauen, würden alle anderen Reformvorschläge - Rente mit 70, Vermögensteuer, Wehrpflicht, Klimageld - im Verhältnis dazu optisch bedeutungslos wirken. Und der Bundeshaushalts-Balken würde in einer Größenordnung ausschlagen, die die Skalendarstellung sprengt.
Kurz: Das BGE ist eine eigene politische Debatte in einer eigenen Größenordnung. Wer sich damit vertiefend beschäftigen will, findet in der oben verlinkten DIW-Studie eine methodisch saubere Finanzierbarkeitsanalyse.